Bremsscheiben - Bremsen von Brembo oder Zimmermann für den F10 530 D ?

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    • Bei Bremsbeläge ja, aber Scheiben werden, wie erwähnt, zum größten Teil selbst hergestellt.

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    • Ich habe die gelochten Zimmermann Scheiben seit etlichen Kilometern verbaut und konnte noch keine gravierenden Mängel festellen.
      - keine Hitzerisse
      - kein Seitenschlag bemerkbar (muss man wahrscheinlich messen)
      - keine gebrochene Scheibe, wie man es oft liest
      - bremsen tun die auch gut, kein Unterschied zu OEM feststellbar

      Einzig und allein tropft das Rostwasser beim säubern immer runter ;P
      Hatte ich bei OEM Scheiben nicht.

      War am Anfang auch am zweifeln durch solche Berichte in Foren. Habe mich dafür entschieden und bisher ging alles gut.

    • H@wk schrieb:

      Bin auch jahrelang Zimmermann gefahren. Nie Probleme gehabt.
      Selbst in 20 Jahren werden die gleichen Geschichten noch verbreitet. Obwohl die Qualität von Zimmermann in Ordnung ist.
      Nichts für ungut, aber ich denke dass man der Aussage von jemandem, der jahrelang täglich min 16 Scheiben bearbeitet und schon praktisch alles in der Hand hatte, trauen kann.
      Ein Großteil der ausgelieferten Bremsscheiben(von allen Herstellern) ist vor der Montage schon krumm.
      So lief z.B. meine neue rechte ATE Scheibe komplett plan, aber der Topf taumelte. Nach dem ersten richtigen Wärmeeintrag verzog sich die Scheibe natürlich. Selbst das Abdrehen konnte die nicht mehr retten.

      Er rät, jede Scheibe direkt nach der Montage zu vermessen.
      Dafür reicht eine 30€ Messuhr.

      Darüberhinaus gibt es Autos, die vertragen nur einen max. Seitenschalg von 0,04mm.
      Bist du drüber, fägt das Lenkrad beim bremsen an zu schwingen.
      Gleichzeitig gibt es Fahrzeuge, denen macht ein Seitenschlag von 0,09mm konstruktionsbedingt nichts aus.

      Wie gut eine Scheibe wirklich ist, zeigt sich auch erst nach ein paar Bremsungen von über 200Km/h.
      Du kannst eine kaputte, oder schlechte Scheibe auch schonend bis an ihre Verschleißgrenze fahren. Ohne große Probleme.
      BMW F10 535i M-Sport | -I- | -II- | -III- | -IV- | -V- |
    • Kann ja jeder halten wie er möchte.
      Nur, weil jemand jahrelanglang damit arbeitet, heißt das nicht, das man blind den Aussagen vertrauen kann. Jeder interpretiert seine Arbeit anders.

      Zwei KFZ-Meister arbeiten 40 Jahre im Beruf. Der eine schwört auf Castrol, für den anderen reicht billig Baumarktöl. Und nun...?
      ZF sagt auch, man sollte das Getriebeöl bei 120tkm wechseln. Das machen aber die wenigsten. Was passiert, ... nichts. Getriebe die kaputt gehen, gehen halt mal kaputt. Am seltesten liegt es am nicht gewechselten Öl.

      Daher ist meine Meinung, dass das mit Zimmermann einfach nur übertriebene Panikmache ist.
      Zimmermann ist kein Premium. Zimmermann ist halt nur Mittelklasse.

      Das Zimmermann in den 90ern Qualitätprobleme hatte, streitet ja auch keiner ab. Nur wie man sieht und ließt, hält man das denen auch heute noch vor.

      Herstellungsbedingt haben fast alle Scheiben einen leichten Schlag. Diese sollte aber im Toleranzbereich liegen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von H@wk ()

    • AltinB1306 schrieb:

      Wir hatten die Diskussion schon mal. Ergebnis war, dass Textar Erstausrüster ist.
      NEIN .... der 50er i/d zb hat so ne unbekannte Marke (Galfer) an Belägen an der VA
      und an der HA mWn alle Textar Beläge aber zumindest die 50er.

      Brembo der Zimmermann ... pers. würd ich Brembo mehr vertrauen aber
      das Problem beginnt mit dem Transport der Scheiben aus m Werk zum Kunden.
      Vermutlich bekommen da die meisten schon nen Klatscher ... gerade die Verbundscheiben sind da recht
      empfindlich wegen der Vernietung auf Stoß und Schlag. Dies läßt sich nur durch behutsamen
      Transport verhindern.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Schinder_Hans ()

    • Galfer ist ein bekanntes Unternehmen für Hi-Performance Bremsen. Allerdings für Fahr- und Motorräder....

      Aber unbekannt ist es keineswegs, sondern geniesst bei den Anwendern den besten Ruf!

      Die Verbundscheiben werden ja nicht beim Transport 15m weit geschmissen. IMO scheidet da der Transport als Fehlerquelle aus. Oder fährst Du mit dem Bimmer gar nie niemals nie nicht über eine Bodenwelle oder einen Schachtdeckel??

      SOOOOO empfindlich ist das Zeug nun auch nicht.....

    • H@wk schrieb:

      Kann ja jeder halten wie er möchte.
      Nur, weil jemand jahrelanglang damit arbeitet, heißt das nicht, das man blind den Aussagen vertrauen kann. Jeder interpretiert seine Arbeit anders.

      Zwei KFZ-Meister arbeiten 40 Jahre im Beruf. Der eine schwört auf Castrol, für den anderen reicht billig Baumarktöl. Und nun...?
      ZF sagt auch, man sollte das Getriebeöl bei 120tkm wechseln. Das machen aber die wenigsten. Was passiert, ... nichts. Getriebe die kaputt gehen, gehen halt mal kaputt. Am seltesten liegt es am nicht gewechselten Öl.

      Daher ist meine Meinung, dass das mit Zimmermann einfach nur übertriebene Panikmache ist.
      Zimmermann ist kein Premium. Zimmermann ist halt nur Mittelklasse.

      Das Zimmermann in den 90ern Qualitätprobleme hatte, streitet ja auch keiner ab. Nur wie man sieht und ließt, hält man das denen auch heute noch vor.

      Herstellungsbedingt haben fast alle Scheiben einen leichten Schlag. Diese sollte aber im Toleranzbereich liegen.
      Dein Vergleich mit dem Öl hinkt gewaltig und du verallgemeinerst. Sowas lässt sich auch mit viel Erfahrung nicht einfach beurteilen, es sei denn man setzt sich intensiv mit dem Medium auseinander und analysiert Proben. Darüberhinaus, wird dir ein normaler Mechatroniker in den meisten Fällen nicht sagen können, wieso "sein" Öl so gut ist, auf das er so schwört. Das kann man anhand von Motorschäden, mangels Schmierung, nicht sagen, weil da hunderte anderer Gründe mit eine Rolle spielen.
      Eine Bremsscheibe, oder ein Querlenker sind da deutlich einfacher zu beurteilen. Vorausgesetzt es liegen keine anderen Probleme vor, reichen dafür ein paar Autobahnkilometer, eine Messuhr und Stückzahl.

      Wenn mir jemand etwas empfiehlt, dann muss er mir auch im Detail erklären können, wieso er das tut! Keine Phrasen.
      Beim Öl glaube ich weder Mechatronikern, noch den Mineralölkonzernen. Eher Institutionen, welche Ölanalysen durchführen. Und selbst da die Streuung teilweise so groß, dass man nur zu dem Schluss kommen kann, dass sehr viele andere Parameter eine große Rolle spielen und eine eindeutige Aussage darüber nur sehr schwer getroffen werden kann, ob ein ÖL jetzt gut oder schlecht für meinen Motor ist.
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