Beiträge von Kupferzupfer

    Wie sollen sich Preise für ein gebrauchtes Auto schon entwickeln? Mindestens noch 2 Jahrzehnte nach unten, bis runter auf +/- 5000 Euro in den 2030er Jahren denke ich. Vielleicht kehrt sich das später mal wieder um wenn das Fahrzeug nach vielen Jahren noch in tollem Zustand ist (abgemeldet jahrelang mit PVC-Halbgarage auf dem Rasen hinterm Carport stehen lassen wirkt meist substanzschädigend) und einer Bock auf sowas und Geld dafür über hat.


    Über kürzere Zeiträume gedacht könnte es problematisch werden und auch dauern, ein hochwertiges Autos privat wieder zu verkaufen, mangels Gewährleistung, Garantie und Finanzierungsmöglichkeiten und/oder dem ggf. nicht mehr möglichem Umsatzsteuerausweis erwarten Menschen mit den erforderlichen Mitteln normalerweise einen drastisch niedrigeren Preis als beim gewerblichen Autohändler, dazu kommen mit hoher Wahrscheinlichkeit zeitraubende Kontaktaufnahmen von Probefahrttouristen und Leuten, die kein Auto suchen, sondern Leute, die ihr Auto zu billig verkaufen.


    Du kannst Dich aber subjektiv immer damit trösten, dass der Erstbesitzer viel mehr Geld mit dem Auto weggeschmissen hat als Du, also hol Dir sowas wenn Du Bock darauf hast. In 10 Jahren kannst Du womöglich nicht mehr so gut gucken oder bekommst eine Freiheitsstrafe mit Bewährung wenn Du mit 300 über die Autobahn fährst.

    Wenn Du den Kindergarten weit genug weg von Eurem Zuhause wählst und sie sachte mit 90-110 km/h über die Landstrasse dahin gondelt könnte das trotz x-drive und Breitreifen zu schaffen sein. Wenn es unter solchen Bedingungen 10 Liter/100 km werden liegt möglicherweise wirklich ein Defekt vor.

    Kenne einen mit einem F11 der diese Meldung hat, aufgetaucht das erste Mal als das Fahrzeug nicht bewegt wurde und irgendtwas die Batterie leergezogen hatte. Die Meldung verschwand auch nicht nach Batterieaustausch mit anlernen der neuen AGM-Batterie. Könnte nach Aussage von einem der sich ganz gut auszukennen schien von einem fehlerhaften "IBS-Sensor" stammen, das Wort kannst Du ja mal googeln da findest Du auch was.

    Ja, so ist das, Fragen über Fragen ....


    Da untätig bleiben nicht einmal mit den Empfehlungen des Fahrzeugherstellers kollidiert liegt da sicherlich die Versuchung nah, die Schaltqualität Deiner Steptronic so zu geniessen wie sie nach bald 10 Jahren und 90000 km noch ist. Da hast Du keinen Stress, keine Wege, keine Kosten und den Kopf frei für andere Sorgen.

    Michelin ist nun auch gerade seit Jahrzehnten der Vorreiter darin, die Haltbarkeit seiner Pneus zu optimieren. Die kosten dafür in der Regel aber auch fühlbar mehr als ein Goodyear gleicher Dimension und haben bei den Nassbremstests der Autopresse einen etwas längeren Bremsweg.


    Starke Beladung des Fahrzeuges und zügiges Herausbeschleunigen aus tempolimitierten Bereichen oder Baustellen geht auch auf die Haltbarkeit der Pneus.

    Einfach zwischendurch mal die Räder vorn vorne nach hinten und hinten nach vorne umsetzen, dann hält der nächste Satz 25000km was völlig ok ist auf einem schweren Fahrzeug mit über 250 PS das auf der Autobahn betrieben wird. Zum Luftdruck wurde ja bereits etwas geschrieben.


    Es gibt Reifentypen mit harter Laufflächenmischung, die halten meist etwas länger, da zeigen sich dann aber meist auch leichte Nachteile beim Fahren auf regennasser Fahrbahn.

    Das Bordstein- und Rampenrisiko in einer 60er Jahre Tiefgarage hast Du doch so schon, trotz der vielen Luft im vorderen Radhaus Deines F11. Wie ich Produkte von Eibach in Erinnerung habe, sind die Federn nicht unbedingt kürzer, sondern im unteren Bereich weicher gewickelt, so dass sich die Karosserie dadurch stärker in RIchtung der Räder absenkt, also die Fahrzeugmasse die Feder stärker zusammenpresst. Bei Eibach haben die aber bestimmt auch einen Kundendiensttechniker der Dich berät, schliesslich wollen die ja ihre Federn auch verkaufen und nicht lagern. Bei fortgeschrittenem Fahrzeugalter und/oder höherer Laufleistung ist es möglicherweise auch sinnvoll, gleich die Stoßdämpfer mit zu ersetzen das spart ggf. Zusatzkosten einer zweiten Fahrzeugvermessung.

    Sauber ist der Diesel der Grunde schon seit Einführung des Oxikats vor 20-25 Jahren, alles was an zusätzlicher Technik ab D4 aufwärts eingebaut wurde führte in der Praxis eher zur Verminderung der Lebensdauer und Erhöhung von Verbrauch und beim Nutzer anfallender Kosten, aber das ist in Verbindung mit dem Verkauf von Aufklebern für Windschutzscheiben gesamtwirtschaftlich betrachtet wachstumsfördernd und daher positiv. Die vielen Nutzfahrzeuge werden wohl auch noch lange Zeit mit Diesel fahren, wo sollen die Ladestationen denn her kommen, nachdem es bereits schon jetzt nicht überall genug Parkplätze an der Autobahn für die gibt und der Paketmann in der zweiten Reihe hält.