Kauf 530d 245 PS mit ca. 250tkm , Probleme mit dem N57 zu erwarten?

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    • Kauf 530d 245 PS mit ca. 250tkm , Probleme mit dem N57 zu erwarten?

      Hallo zusammen,
      ich suche seit längerem nach einem F11 mit spezieller Ausstattung (kein PD,kein Allrad, ACC etc). Jetzt hätte ich die Möglichkeit einen 2010er 530d zu bekommen. Der Wagen ist zweite Hand und macht trotz 250tkm einen recht ordentlichen Eindruck.

      Das an diesem Fahrzeug etwas kaputt gehen kann ist klar und wird einkalkuliert. Ich möchte aber nicht unbedingt 3000e für einen Kettenschaden berappen.Daher die allg. Frage an alle:

      1. Wie ist die zu erwartende Laufleistung des N57 (klar kommt immer darauf an wie er gefahren/gepflegt wurde, nur in etwa ggf. Erfahrungswerte)?
      2. Ist der N47 aus 2014 der solidere Motor (lt. Puma sollte dann die Kette halten)?
      3. Kann der freundliche die Restlaufstrecke des DPF ermitteln und ist dieser Wert aussagefähig/manipulierar (reseten)?
      4.Ich komme aus der E39 (M57) Ecke und kenne mich grundsätzlich recht gut mit älteren BMW aus.Was wäre besonders beachtenswert bei diesem Fahrzeug?

      Danke im voraus an alle,Gruss Masbauer

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    • masbauer schrieb:

      aber wie definierst du wirtschaftliches ende
      Gar nicht.
      Das kommt natürlich drauf an, wie der Wagen behandelt wurde und gewartet wurde.

      So kann der Wagen schon bei 200tkm halb tot sein oder der läuft locker 500tkm.

      Reparaturen kann es immer geben, zu jeder Km-Laufleistung.

      Zu sagen, ein Wagen läuft so und so lange, ist schlichtweg nicht möglich.
    • Tja, was soll man da raten. Die Lösung kann dir keiner präsentieren. Alles kann, nichts muss.....

      Les dich quer durchs Forum, da findest du genug Infos. Grundsätzlich ist der 3,0d der haltbarste Kollege.

      Pflicht ist, dass du selber schrauben kannst und nicht wegen jedem Pfurz zu einer Werkstatt musst.

      Wenn dann noch der Preis stimmt, warum nicht.

      Viel Erfolg

    • Kurty schrieb:

      Alles kann, nichts muss.....
      So siehts aus, du wirst es immer erst hinterher erfahren.
      Auch Erfahrungswerte kann man kaum mit einbeziehen, denn es gibt halt keine zwei gleichen Fahrzeuge.

      Da kann man nur auf sein Bauchgefühl hören, den Zustand checken, es muß halt alles passen. Dann sind auch ab 250tkm kein Problem.
      In dem Fall ist es auch kein gutes Argument, wenn gesagt wird, "da war noch nichts dran". Dann kommt es nämlich noch. :) Denn nichts ist besser wie Neuteile. :)
    • masbauer schrieb:

      danke für die info,aber wie definierst du wirtschaftliches ende?wirtschaftlich gesehen ist der neukauf die schlechteste option..;)
      Na wenn ich in so einen Hocker noch zig Tausend Euro Reparaturkosten reinstecken muss ist das unwirtschaftlich in meinen Augen, sprich die Reparaturkosten übersteigen den Wert des Autos.
      Mein Tip Kauf dir einen jüngeren mit weniger km und der Zähler.
    • masbauer schrieb:

      1. Wie ist die zu erwartende Laufleistung des N57 (klar kommt immer darauf an wie er gefahren/gepflegt wurde, nur in etwa ggf. Erfahrungswerte)?2. Ist der N47 aus 2014 der solidere Motor (lt. Puma sollte dann die Kette halten)?
      3. Kann der freundliche die Restlaufstrecke des DPF ermitteln und ist dieser Wert aussagefähig/manipulierar (reseten)?
      1) der kann schon gut was wegstecken. Bei über 250 tkm kommen aber schon ab und an mal Probleme mit der gelängten Steuerkette. Je nach vorherigen Einsatz. Wenn günstiges Anforderungsprofil auch später. Wenn es dumm läuft gibt es auch mal einen Riss ohne Vorankündigung.
      2) N47 gleiche Kette mit eher ungünstigerer Führung. Die Probleme sind dort sicher früher.
      3) kann man mit ISTA auslesen. Und ja: ist manupulierbar, da ausschließlich eine rechnerische Größe.

      Fuhrparkmanager :D .

      Mein Spritmonitor

    • Lefty schrieb:

      masbauer schrieb:

      danke für die info,aber wie definierst du wirtschaftliches ende?wirtschaftlich gesehen ist der neukauf die schlechteste option..;)
      Na wenn ich in so einen Hocker noch zig Tausend Euro Reparaturkosten reinstecken muss ist das unwirtschaftlich in meinen Augen, sprich die Reparaturkosten übersteigen den Wert des Autos. Mein Tip Kauf dir einen jüngeren mit weniger km und der Zähler.

      oli_b schrieb:

      masbauer schrieb:

      1. Wie ist die zu erwartende Laufleistung des N57 (klar kommt immer darauf an wie er gefahren/gepflegt wurde, nur in etwa ggf. Erfahrungswerte)?2. Ist der N47 aus 2014 der solidere Motor (lt. Puma sollte dann die Kette halten)?
      3. Kann der freundliche die Restlaufstrecke des DPF ermitteln und ist dieser Wert aussagefähig/manipulierar (reseten)?
      1) der kann schon gut was wegstecken. Bei über 250 tkm kommen aber schon ab und an mal Probleme mit der gelängten Steuerkette. Je nach vorherigen Einsatz. Wenn günstiges Anforderungsprofil auch später. Wenn es dumm läuft gibt es auch mal einen Riss ohne Vorankündigung.2) N47 gleiche Kette mit eher ungünstigerer Führung. Die Probleme sind dort sicher früher.
      3) kann man mit ISTA auslesen. Und ja: ist manupulierbar, da ausschließlich eine rechnerische Größe.
      danke für die info!kann man auch die längung der kette testen?aber ganz ehrlich,bei 250tkm sollte die kette 0.0 längung haben.die wsrtungsintervalle beim vag konzern sind 210tkm fürn zahnriemenwechsel.da muss aber nicht der motor raus.Ich meine damit das es irre wäre wenn es wirklich dieses längung nach dieser laufleistung gäbe.Der M57 war nach 500tkm geradeeingefahren.
    • M57 und N57 sind da leider völlig unterschiedlich hinsichtlich der Haltbarkeit der Kette. In meinem Bekanntenkreis gibt es mehrere N57 (im E90, F-Serie und X5). Kettenriss im E90 bei 240 tkm ohne Vorankündigung, scharbende gelängte Kette im F10 bei 190 tkm und gelängte Kette im X5 (nach Messung) aber noch ohne Geräusche bei 210 tkm, dafür Austasch empfohlen. Es gibt eine Methode zur Messung der Länge. Das Werkzeug gibt es auch in "günstig" von Drittanbietern.
      Der "Vorteil" der alten N57 ist, dass der Kettenspanner noch nicht so viel Längung ausgleichen kann, wie die neueren. Ich setzte voll drauf, dass sich die Längung erstmal mit Geräuschen ankündigt, bevor es kritisch werden könnte. Ein geringes Restrisiko schwingt aber immer mit. Genau wie quasi bei allen anderen Teilen. Und wenn es an der Zeit ist, werden die Ketten samt Führungen und Spanner halt getauscht. Motorr muss dafür nicht raus, aber das Getriebe. Dann kommt man von hinten gut dran. Danach kann es dann ja locker mit KM-sammeln weiter gehen.

      Meine Meinung: die Beanspruchung der Kette hängt ja nicht nur von den KM ab. Vielmehr ist das Nutzungsverhalten ausschalggeben. Betriebsstunden, Anzahl der Motorumdrehungen auf einen KM usw. Wenn man bei dem Auto die DPF-Restlaufstrecke ausliest, kann man viel vom vorherigen Nutzungsprofil erkennen. Ein Auto mit vielen Regeneratinszyklen und somit rechnerisch vollem DPF hat sicher ein anstrengenderes Profil gehabt, wie ein Auto wo der DPF > 350tkm halten soll. Viele Regenerationen, viel Ruß, viel Asche, viel Dieseleintrag in Motoröl etc.

      Fuhrparkmanager :D .

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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von oli_b ()

    • Wenn Preis und Zustand gut sind, würde ich mir keinen Kopf machen, 10 Jahre und 250000km dürften realistisch betrachtet etwa Halbzeit der Lebensdauer eines solchen Autos sein. Pech kann und wird man immer haben, allerdings hat man das in der Realität dann eher mit dem sorgfältig ausgesuchten Fahrzeug in Wunschfarbe und Ausstattung als mit dem erstbilligsten Wagen aus dem Netz.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kupferzupfer ()

    • Ich persönlich würde keinen F10/F11 mit 250k km kaufen - unabhängig von der Motorisierung ;) es kann gut gehen, das Risiko, sich ein Groschengrab vor die Haustür zu stellen, wäre mir aber zu groß - bedenke, dass dir BMW bei der Laufleistung in keinster Weise entgegenkommen wird und du alle Reparaturen (die zwangsläufig kommen werden) aus eigener Tasche bezahlen werden musst.
      Selbst wenn du die in einer freien Werkstatt machen lässt, wird das alles andere als billig, genauso wenig wie die Ersatzteile - wenn der F10/11 nämlich eines gar nicht mag, sind es billige Aftermarket-Teile, die kauft man dann in der Regel zweimal.
      Unterm Strich musst du das entscheiden, aber ich würde dir davon abraten.

    • Dafür ist freilich auch der Kapitaleinsatz niedrig und dessen weitere Vernichtung auf diesen begrenzt. Sachen, die man erneuert, sind erstmal wieder auf Neuwagenniveau.

      Unterm Strich dürfte das meist billiger kommen als einen Passat oder Insignia mit 250000km zu kaufen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kupferzupfer ()

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