Beiträge von Dafello

    Danke für die schnelle Antwort! Ich bin tatsächlich jetzt etwas beruhigt das die Intervalle und die Fahrweise doch grob so eingehalten worden ist wie von Verkäufer versprochen.


    Wie gehe ich jetzt am besten vor, wenn ich die Lagerschale wieder zusammenbauen möchte?


    Schrauben einmal neu und mit den vorgegebenen Anzugsdrehmomenten sowie Drehwinkeln anziehen. Die entsprechenden Werte hab ich bereits.

    Die Schale würde ich so belassen, wie sie ist, und wieder einbauen. Ist das so korrekt?


    Sollte ich diese vor dem Einbau mit Montagepaste bestreichen oder reicht es aus, sie leicht einzuölen?


    Eine Frage hätte ich noch zu den Anzugsdrehmomenten des Kettenkastendeckels:

    In ISTA finde ich dazu leider nicht die Informationen, die ich mir erhofft habe.


    Die Anzugsreihenfolge habe ich gefunden, mir fehlen jedoch noch die Anzugsdrehmomente für die Schrauben, insbesondere für die drei Schrauben oben am Zylinderkopf.


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    Es geht langsam voran. Die Kette sitzt jetzt und inzwischen verstehe ich auch das „Spiel“ der Kette – nämlich gar keines. Wirklich null Spiel darf sie haben. Da fragt man sich schon, ob die bei VAG einfach nur reingeworfen wird.


    Aber nun zum Eigentlichen:

    Ich habe euch die Bilder angehängt, zunächst nur vom Zylinder 3 (Hauptlager) sowie von der Kurbelwelle. Es kann sein, dass sich mein Handy auf der Kurbelwelle leicht spiegelt, allerdings hat die Kurbelwelle selbst keinerlei Abnutzungen.
    Das Hauptlager kann ich dagegen nicht wirklich richtig einschätzen. Hier bräuchte ich eure Hilfe. Ein gewisser Verschleiß ist vorhanden, wobei es vermutlich auch komisch wäre, wenn gar keiner da wäre.

    Was meint ihr dazu?


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    Ich würde mir zuerst Lager 1 und 3 ansehen, da diese laut Aussagen am häufigsten betroffen sind.

    Sollten diese in Ordnung sein, müsste ich dennoch zumindest die Schrauben erneuern, oder?

    Wenn ich mich richtig erinnere, handelt es sich dabei um Dehnschrauben.


    Ich hänge ein Foto an, sobald ich die Teile ausgebaut habe – vielleicht könntest du dann einmal drüberschauen, das wäre super lieb von dir.


    Bei der Hardyscheibe würde ich auf Febi zurückgreifen.

    Ich hätte noch die entscheidende Frage zu dem leidigen Thema Lagerschalen. :rolleyes:

    Als ich das Auto abgeholt habe, war das alte Öl laut Bordbuch bereits seit rund 24.000 km im Motor. Nachdem ich es abgelassen und einmal durch einen Kaffeefilter laufen lassen habe, konnte ich – abgesehen von kleinen Verfärbungen und etwas schwarzem, kohleähnlichem Material – nichts Auffälliges finden.


    Genauso sah es im Ölfilter aus: Nach dem Aufschneiden konnte ich nichts feststellen, was mich beunruhigt hätte. Auch in der Ölwanne war so gut wie nichts zu finden. Trotzdem möchte ich mich nicht zu früh freuen – bei der Kette dachte ich anfangs schließlich auch, dass alles in Ordnung sei.


    Das Tauschen der Lagerschalen scheint vom Prinzip her nicht besonders schwer zu sein, eher mühsam als kompliziert, sofern man sie „nur“ ersetzt. Wenn man es jedoch wirklich richtig machen möchte, müsste die Kurbelwelle eigentlich vermessen bzw. vermessen lassen werden.


    Auf das Auto bin ich aktuell nicht zwingend angewiesen; mindestens bis Januar nächsten Jahres kann ich auf ein anderes Fahrzeug ausweichen. Daher bräuchte ich hier eine Entscheidungshilfe:

    Wenn momentan nichts Auffälliges zu sehen ist – erstmal so lassen und hoffen? Oder vielleicht zunächst das Hauptlager des dritten Zylinders prüfen? Oder doch direkt die Kurbelwelle ausbauen und ggf. irgendwo einschicken?


    Zweite Frage zur Hardyscheibe:

    Die am Getriebe ist noch die Version aus Aluminium. Ich wollte gerade eine neue bestellen – wäre es sinnvoll, direkt beide zu tauschen? Die am Differential ist aus Gummi, dort ist minimaler Verschleiß erkennbar. Bei der Alu-Hardyscheibe lässt sich hingegen nur sehr schwer etwas beurteilen.


    Danke wie immer für die vielen Hilfestellungen. <3

    Ich bin zwar davon ausgegangen, dass das Öl aufgrund des größeren Volumens der Wanne länger braucht, um warm zu werden als bei der Kunststoffwanne, aber dass es insgesamt so lange dauert, damit habe ich nicht gerechnet. Immerhin habe ich dadurch schon mal den Geldbeutel etwas geschont.


    Würdet ihr beim ZF-Öl bleiben oder stellen die Öle von Ravenol oder Fuchs eine gleichwertige Alternative dar? Ich habe mich bereits im Oil-Club informiert, dort liest man jedoch immer wieder dieselbe Antwort: Öl nach ZF-Spezifikation, also alles mit entsprechender Freigabe.


    Grundsätzlich ist die Belastung im Getriebe ja nicht mit der im Motor vergleichbar, etwa durch Dieseleintrag, Ruß usw. Trotzdem dürfte es qualitative Unterschiede geben – oder sehe ich das falsch?

    Hallo zusammen,


    ich hätte eine Frage bzw. würde gerne eure Meinung zu einem Gedanken rund um Getriebeöl und Ölwechselintervalle beim ZF 8HP70 hören.

    Meine Idee ist folgende:

    Ich überlege, die Getriebeölwanne umzubauen und statt der serienmäßigen Kunststoffwanne die Aluminium-Ölwanne vom M5 bzw. X5/X6M an meinen ZF8HP70 zu verbauen.


    Jetzt zur eigentlichen Frage:

    Wäre es sinnvoll, im Gegenzug die Ölwechselintervalle deutlich zu verkürzen?

    Statt z. B. alle 60.000 km, würde ich überlegen, das Öl alle 20.000 km bzw. einmal pro Jahr zu wechseln.

    In dem Zusammenhang stellt sich für mich die Frage:

    • Macht es Sinn, bei so kurzen Intervallen auf ein günstigeres Öl wie z. B. Mannol AG60 zu setzen

      oder

    • ist es besser, bei einem hochwertigen Öl (ZF, Fuchs, Ravenol) zu bleiben und dafür eher beim 60.000-km-Intervall zu bleiben?

    Zur Einordnung:

    Die serienmäßige Ölwanne kostet preislich ungefähr so viel wie der Ölfilter inkl. Dichtungen und Schrauben für die Aluminium-Ölwanne der M-Modelle, (natürlich die Wanne extra) daher kam mir überhaupt erst die Idee mit dem Umbau.

    Mich würden eure Erfahrungen, Meinungen oder auch technische Einschätzungen dazu interessieren – insbesondere in Bezug auf:

    • Ölqualität vs. Wechselintervall

    • Sinn oder Unsinn der M-Alu-Ölwanne am 8HP70

    Danke euch schon mal!

    Ein paar Q7 und Touareg haben tatsächlich ein ZF-Getriebe bekommen (hauptsächlich die 4.2 und 6.0 TDI, je nach Baujahr), wurden aber – wie du schon sagtest – recht schnell wieder auf das Aisin-Getriebe umgestellt. Die A6 3.0 TDI Biturbo hatten das ZF länger, ebenso die A8 mit dem 4.2-Liter. Bei Porsche bin ich allerdings raus. :D

    Hast du den Halter der Pumpe umgebaut?! Ölspritzdüsen auch mit getauscht? Lagerschalen?

    Hi, tatsächlich habe ich mich schon mit der Pumpe beschäftigt und werde die noch umbauen. Leider hat mich – wie oben erwähnt – die Grippe in den letzten Tagen komplett außer Gefecht gesetzt, aber nächste Woche möchte ich weitermachen.


    Öl­spritzdüsen was hat es mit denen auf sich?


    Bei den Lagerschalen bin ich mir allerdings unsicher, wie ich das am sinnvollsten angehen soll.

    Ohne das Lagerspiel zu überprüfen – zum Beispiel mit dem Plastigauge-Verfahren – kann man vermutlich nie sicher sein, ob man die richtigen Lagerschalen auswählt, oder? Das Ganze würde nur funktionieren, wenn keinerlei Schaden vorliegt. Ich weiß nicht, ob ich sie „auf Verdacht“ tauschen sollte, nur weil ich sowieso gerade die Kette wechsle.


    Das ist im Moment das Einzige, bei dem ich wirklich nicht weiß, wie ich weiter vorgehen soll …

    Der Wandler hat keine Ablassschraube und Getriebe zum befüllen auf die Seite legen musst auch nicht.

    Einfach auffüllen über die Befüllöffnung bis nichts mehr rein geht, dann Motor starten und wieder auffüllen bis es leicht raus läuft.

    Dann Schraube rein und mit der Routine für Ölstandskontrolle fortfahren.

    Rein durch ablassen bekommst in der Regel bis zu 6l getauscht.

    Danke! Die Grippe hat mich die letzten Tage ziemlich geplagt, daher bin ich nicht dazu gekommen, weiterzumachen. Ich warte jetzt noch auf einen Motorrad-Wagenheber. Ich mache so gut wie alles alleine und ohne Hebebühne, also brauchte ich eine Lösung, um das Getriebe auszubauen, ohne mir die Pfoten zu brechen.

    In der Getriebewanne waren etwa 3,5 Liter Öl. Vermutlich kommt noch rund ein Liter dazu, wenn die alte Wanne abgeschraubt ist. Im Ölkühler dürfte ebenfalls ungefähr ein Liter stecken. Ich denke, auf insgesamt 6 Liter werde ich nicht ganz kommen. Entweder wechsle ich das Öl daher zwei- bis dreimal oder ich mache es so, wie es Max525i im Oil-Club gut beschrieben hat, und spüle das System. Das hängt aber alles noch davon ab, wie gut ich im Zeitplan bin.