Beiträge von R6-Diesel

    Die Zugabe von Zweitaktöl ist ganz sicher sinnlos. Das belegen die Kilometerkönige ja hervorragend. Die haben nie einen Tropfen von dem Zeug gesehen und unglaubliche KM Leistungen erreicht. Eine Mio. KM reicht mir eigentlich auch ☺ ... übrigens rät sogar die Firma Liqui Moly höchstselbst von der Beimischung ab!

    Ich kann das nicht beurteilen, aber so einfach ist die Welt sicherlich nicht. Kilometerkönige (fängt für mich deutlich jenseits der 300tkm an) gibt es auch mit 2-T-Öl.
    Auch dass ein Hersteller von teuren Additiven gegen die Verwendung von billigem 2-T-Öl ist, dem dieselben Eigenschaften nachgesagt werden, finde ich nachvollziehbar.


    Leistungseinbussen und Verbrauchssteigerungen durch Zweitaktöl sind technisch offensichtlich. Das MUSS schlichtweg so sein, weil eben ZZP Richtung spät verschoben wird.

    Berichtet wird von Leistungseinbußen nur bei Überdosierung. Tatsächlich wird auch eher von Verbrauchsreduzierung berichtet, was durch saubere Injektoren auch nachvollziehbar ist.
    Eine Verschiebung des ZZP ist unbestritten. Fraglich ist jedoch, ob eine Beimengung von lediglich 0,4 % 2-T-Öl zum Dieselkraftstoff so exteme Auswirkungen haben kann, dass dies spürbar wird.


    Klar ist aber die Problematik der metallischen Verbindungen im Zweitaktöl. Das hat Ablagerungen im Motor und auch abgasseitig zur Folge.

    Das ist ganz sicher ein großes Problem für den DPF. Die "Metallverbindungen" sind gemeinhin als Additive bekannt. Noch schlimmer wäre jedoch ein Motorölverbrauch, da auch die Low-SAPS-Motoröle weit höher legiert sind, als die 2-T-Öle, die für eine innermotorische Verbrenung entwickelt wurden.
    Wenn man also heute noch panscht, dann unbedingt mit einem mild- oder unlegiertem 2-T-Öl, also niemals mit einem Vollsynthetischen. Tatsächlich würde ich persönlich gar kein 2-T-Öl in einen Wagen mit geschlossenem DPF schütten, sondern eher auf ein SICHER metallverbindungsfreies Zusatzprodukt, wie Monzol-3C zurückgreifen.


    Ich selbst fuhr lange einen M47, dessen Hochdruckpumpe / Einspritzventile noch für den Schwefel-Sprit entwickelt wurden. Den Motor habe ich bis 321.000 km mit 2-T-Öl behandelt und hatte keinerlei motorseitige Probleme.
    Ich habe niemals Glühstifte, Einspritzdüsen, Hochdruckpumpe, Turbo o.Ä. wechseln müssen.
    Tatsächlich wurde ich bei jeder AU gefragt, ob ich einen DPF nachgerüstet hätte, da die Trübungswerte so gering waren.


    Ob man bei modernen Motoren mit dem heutigen in Westeuropa verfügbaren Dieselkraftstoff noch eine Erhöhung der Schmierreserve benötigt, bezweifele ich jedoch auch.
    Die rußmindernde und reinigende Wirkung könnte jedoch auch heute noch interessant sein.

    Zu den Benzinern kann ich leider nichts beitragen, aber mir fiel auf, dass du "Kombi" betont hast.


    Sollte also Ladevolumen wichtig sein, dann bedenke bitte, dass die ohnehin schon nicht sehr berühmten 560 Liter des F11 vom CLS mit 480 Litern DEUTLICH unterboten werden. Durch die stark abfallende Heckpartie des CLS werden zudem keine sperrigen Gegenstände ins Auto passen.


    Für mich also eine klare Abwägung zwischen Design und Nutzwert.

    Das ist mir klar. Habe in den Info Display Einstellungen alle Häkchen drin. Die Frage war ob man es nachträglich codieren kann?

    Kannst du bitte in klaren Sätzen beschreiben, was du genau möchtest?
    Ich hätte dir genauso geantwortet, wie Flitzaa oben. Entweder verstehen wir also nicht was du möchtest oder du nicht, was geantwortet wurde. ;)

    Falsch. Ein Auto zählt in D streng genommen schon als Unfallfahrzeug, wenn aufgrund von Parkremplern die Stoßstange getauscht oder irgendetwas am Auto nachlackiert wurde.

    Ja, das ist tatsächlich so. Es gibt eine Kostengrenze. Ich glaube, es waren mal EUR 1.600,-. Liegt die Reparatur drüber, ist es ein "Unfaller".
    Eine neue Stoßstange inkl. Lackierung und Montage ist daher genaugenommen ein Unfallwagen.

    Wenn mich nicht alles täuscht, hat @Harakiri das schon mal repariert.
    Der ist meines Wissens zwar im Fränkischen zuhause und nicht in Stuttgart, aber er kann dir sicherlich gute Tipps geben. Esmüste auch einen Thread mit Bildern geben.


    Ich selbst bin zwar aus der gesuchten Region, habe mit der Reparatur jedoch keine Erfahrung. Sorry!



    Und was die Ballettänzerin angeht: Dieser Beruf schließt ein gewisses handwerkliches Geschick nicht aus. :D

    Vielleicht solltest nicht im Auto schlafen und die ganze Zeit Musik hören...

    Was willst du machen, wenn dich die Ehefrau des Hauses verweißt? :D


    Nein, im Ernst: Wenn ein Akku so schnell in die Knie geht ist er entweder defekt oder da stimmt etwas mit der Elektrik des Autos nicht, d.h. es gibt einen Verbraucher (wurde etwas nachgerüstet?) oder der Wagen "schläft nicht ein".

    Stellt sich die Frage ob die heutigen Fahrzeuge noch Blei Säure Akkus haben. Eher kaum.

    Google einfach mal nach AGM und der Funktionsweise derselben. Möglicherweise stößt man da auf den Begriff "Blei-Säure". ;)
    Könnte man natürlich auch machen BEVOR man Dummfug von sich gibt.


    Gel-Akkus oder AGM-Akkus sind nach wie vor Blei-Säure-Akkus. Sie sind lediglich augrund des anderen Zustands des Elektrolyts (eben als Gel oder in Glasmatten gebunden) wartungsfrei.
    Falls du jedoch meinst, dass die alten Blei-Säure-Akkus mit den Stöpseln, wo man regelmäßg Wasser nachfüllen musste, nicht mehr in PKWs eingesetzt werden, so hast du Recht. Aber das ist ja schon über 20 Jahre so....