Chiptuning 530d 258 PS auf 321 PS

  • - Größerer LLK verbaut ? Wenn ja, welchen - wenn nein, warum nicht ? Es gibt keinen der passt, mit Wagner hab ich schon Kontakt aufgenommen


    - Standard Ladedruck - ladedruck erhöhung ? LD ca 0.1 Bar erhöht


    - Einspritzdruck erhöht ? Ja, etwas Raildruck erhöht, wieviel kann ich leider aufgrund der Mitbewerber nicht nennen, gerne Vor Ort persönlich.


    Wenn ja, warum - bzw. wie gehst du sicher, dass der größere Druck von den Injektoren getragen wird? In dem Rahmen wie es gemacht wurde von mir, bin ich sicher das es getragen wird, es ist keine Tuningbox oder Powerbox werte !


    (welche injektoren sind eigtl. genau verbaut ... datenblatt ?) Beim 258PS 30d wurden nämlich andere Injektoren verbaut ...
    Gerne darfst du mir Datenblätter besorgen, ich kenne ein paar Leute aus Feuerbach beim Bosch wo Injektoren hergestellt werden ;)

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  • - Größerer LLK verbaut ? Wenn ja, welchen - wenn nein, warum nicht ? Es gibt keinen der passt, mit Wagner hab ich schon Kontakt aufgenommen

    Was ist denn mit dem größeren LLK aus dem Power Kit für den 30d (258PS) - den kann man doch auch einzeln beziehen ?
    Aktuell kommen die Temperaturen ja noch ziemlich günstig, was Messungen anbelangt und co. Aber im Sommer siehts ja wieder anders aus mit dem Standard LLK.


    (welche injektoren sind eigtl. genau verbaut ... datenblatt ?) Beim 258PS 30d wurden nämlich andere Injektoren verbaut ...
    Gerne darfst du mir Datenblätter besorgen, ich kenne ein paar Leute aus Feuerbach beim Bosch wo Injektoren hergestellt werden ;)

    Also es wurden auch an der Förderpumpe änderungen vorgenommen.Beim N57D30O1 wird ne Zweistempelpumpe von Bosch verwendet, die CP4.2. Die Übersetzung derHochdruckpumpe zur Kurbelwelle beträgt für eine einspritzsynchrone Förderung 1:0,75 .


    Welche Injektoren genau? Weiss nicht ... sind seit der TÜ aber Magnetventilinjektoren mit 8, statt 7 Löchern in der Düse und kleineren Änderungen. Am Ende wird beim TÜ Einspritzdrücke von 1800 Bar angegeben.



    Das eigentliche "PLUS" an früher anliegender Leistung holen sie ja durch den geänderten Turbolader raus. Von Honeywell ... kleiner .. direkteres ansprechverhalten und Z-Wellengelagert - wobei dieser aber im Serienzustand schon näher der Pumpgrenze laufen soll, als der alte.

  • 63PS Leistungszuwachs ist definitiv nicht auf die Dauer zu halten, ohne dass Schäden am Block, bzw. am Turbo, oder den Anbauteilen entstehen! Sorry aber es ist für mich total unverständlich, warum sich manche Leute sowas antun, geschweige denn auch noch dafür bezahlen.


    BTW.: Das Thema wurde erst vor kurzem im BMW Syndikat heiß diskutiert. Ich war auch lange der Meinung, eine geänderte Software würde eine entsprechend längere Haltbarkeit sämtlicher Motoren, sowie deren Anbauteile garantieren, mitlerweile denke ich jedoch, dass es im Endeffekt der gleiche Unsinn ist, wie eine Powerbox welche ''nur'' den Raildruck anhebt.


    Solange keine dementsprechend leistungsstärkeren Komponente verbaut sind, halte ich es für schwachsinnig, eine Leistungssteigerung vorzunehemen!


    Hier mal ein Auszug aus der besten Erläuterung, die ich jemals gehört oder gelesen habe:


    "Früher konnte man es sich noch leisten für fast jedes Auto einen
    eigenen Motor, ja fast eine eigene Motorpalette zu entwickeln. Das geht
    heute nicht mehr. Heute ist man auf sogenannte Gleichteile angewiesen -
    nur so lassen sich moderne Motoren noch halbwegs kostengünstig
    herstellen. BMW baut nur noch Sechszylinder mit 3 Litern Hubraum -
    darauf zu schließen, das damit alle Motor gleich wären, blos weil sie
    den gleichen Hubraum haben, ist schon sehr eng gedacht und leider das
    gängige Tunerdenken.


    Im Jahre 1993 begannen man mit der
    Entwicklung eines modernen direkeinspritzenden Dieselmotors. Dazu baut
    man aber nicht mehr ganze Motoren, sondern nur einen sogenannten
    Masterzylinder. Dieser hat für alle CR-Diesel bei BMW 84mm Bohrung und
    90mm Hub. Vier dieser Zylinder ergeben den 2l Diesel, sechs davon den 3l
    und acht davon - wer hätte es gedacht - den V8, den es mal im 7er gab.


    Heute gibt es jeden dieser Zylinder für Diesel in drei Ausführungen: UL, OL und TOP.


    UL
    steht für untere Leistung/Drehmomentanforderungen, die Kolben bestehen
    z.B aus einer einfachen Aluminumlegierung, die Kurbelwelle ist einfach
    geschmiedet und verwendet werden Sinterpleuel. Damit kann man Leistungen
    bis 25kw bzw. 75Nm je Zylinder abdecken und verwendet wird diese
    Variante z.B. x16d, x18d und x25d (außer F10 ab 2011)


    OL steht
    für Obere Leistungs/Drehmomentanforderungen, die Zylinderbahnen werden
    mehrfach gehohnt, es gibt geschmiedete Pleuel und dieLager der Pleuel
    und Kurberlwelle sind Sputterlager. Damit lassen sich Anforderungen bis
    zu 35kw je Zylinder oder 100Nm vertreten und verwendet wird diese
    Basiszylinder in den x20d, x30d.


    TOP ist für
    Hochleistunganforderungen mit einer speziell nachbehandelten KW sowie
    laserbearbeiteten Zylinderlaufbahnen. Damit ist eine Erhöhung der
    Nenndrehzahl sowie eine Erhöhung des Einspritzdruckes möglich. Diese
    Basiszylinder wird im x23d, 525d ab 2011 sowie in den x35d und x40d
    Modellen verwendet.


    Nun kommen die Schlauberger mit ihren Chips
    daher, weil sie denken, dass ja alle Motoren gleich wären - haben ja
    auch alle die gleichen Teilenummern. Das stimmt ja großteils auch,
    reduziert aber nur die Lagerhaltungskosten. In der Tat kann man den
    Kolben für einen 535d auch in einem 316d verwenden - passen tut er, ist
    halt ein wenig überdimensioniert, aber macht nichts. Dies
    Gleichteilepolitik ist Absicht, weil so muss ich für alle Dieselmotoren
    nur ein Kolbenmuster als Ersatzteil vorhalten.
    Das gilt aber nicht
    für die Erstausrüstung, weil dort erwartet der Kunde für einen 116d eben
    einen günstigeren Preis als für eien 123d. Daher werden die Kolben für
    den 116d halt einfacher und mit weniger warmfesten (und somit auch
    billigeren Materialien) produziert als die für den 120d der Fall wäre.


    Beim
    Diesel hat man das Problem, das er thermisch mehr leisten kann, als er
    mechanisch verträgt. Die thermodynmik weiss nicht aus welchem Material
    der Kolben ist. Durch die Art der Regelung moderner Motoren reicht es
    aus, einfach den Ladedruck zu erhöhen. Wenn man das Ganze dann noch mit
    einem schönen "Theaterstück" namens "Einzelabstimmung" kombiniert, kann
    man den Kunden so richt viel Geld aus der Tasche ziehen.


    Die
    Anhebung des Ladedrucks geht nur über eine Drehzahlerhöhung des Turbos.
    Der meckert nicht, weil er keine aktive Begrenzung drin hat. Es ist im
    übrigen ein genauso weit verbreiteter Trugschluss, dass es nichts
    ausmacht, wenn man nicht die volle Leistung abfordert. Die höchste
    tehrmische Belastung ensteht bei Vollast im unteren Bereich des
    maximalen Drehmomentes. Bei maximaler Leistung ist es unkritisch, die
    Kühlung und die Schmierung läuft volle Sahne.


    Achtet mal darauf -
    die meisten kapitalen entstehen oftmals beizügiger AB-fahrt nach
    Abbremsen und herausbeschleunigen. Dann ist die Belastung am größten.
    Die heutigen Motoren haben einfach nicht auf Dauer die Reserven. Sie
    sind für eine bestimmte Kraft konzipiert und damit halten sie bei guter
    Behandlung ewig. REserven gitb es aber nicht mehr viel.


    Wir sind
    es dann, die die Folgen des Chiptunings ausbaden dürfen. Zu uns kommt
    man, wenn bestimmte Probleme gehäuft auftreten. Dazu gehören defekte
    Turbos, abgerissene Ventile, verbrannte AGR-Ventile, durchgbebrannte
    Kolben, defekte Injektoren. Zu uns kommen die Beschwerden der Kunden und
    des Managements (um den Ruf besorgt) und die defekten Aggregate, bei
    denen wir immer wieder feststellen müssen, das nachträgliche Eingriffe
    in die Elektronik die Ursache waren. Zugegeben wird das nur selten -
    lieber schimpft man über BMW und die mangelhafte Qualitität.


    Das was ich hier für Dieselmotoren ausgeführt habe, gilt für aufgeladenen Ottomotoren genauso.


    Ich
    gehöre inzwischen auch zu denjenigen, die den Motoraum am liebsten
    verblomben würden. Auch hier im Forum - mehr als nur einmal habe ich von
    diversen Defekten lesen müssen und wenn man dann die älteren Threads
    mancher Ratsuchenden ausgräbt, kommen dann so Blüten wie "Welcher Chip"
    zu tagen.


    Und wenn dan jemand mit seinen "Garantien des Tuners"
    daherkommt, dann soll er sich bitte die Garantiebedingungen einmal von
    einem Anwalt erklären lassen und wohin er sich diese in der Regel
    schieben kann.


    Ja, ich habe etwas gegen Chiptuning - solange uns
    die Schuld zugeschoben wird, wenn der Motor nicht das hält, was er gar
    nicht halten kann. Wenn diejenigen, die einen Chip verbauen, auch nur
    annähernd das Rückrat hätten, sich einzugestehen, dass eine vielzahl der
    Prolbeme nach etlichen zigtausen km vielleicht doch auf ihr Tuning
    zurückzuführen sind, hätte ich kein Problem damit.
    "

    Wer andere in der Kurve versägt, fährt meist ein Diesel-Heizgerät :thumbup:

  • Der F11 ist ich glaube mit allen Autos die über die Firma laufen das 10te Auto das Leistungsgesteigert wurde. WIr hatte noch nie Probleme.
    Kommt aber wie schon oft gesagt auf den Fahrstil an.


    Wenn ich auf der Autobahn mit 130 dahin fahre kann wohl kaum vom thermischer Beanspruchung reden.

  • Wenn ich mit 130km/h auf der AB unterwegs bin brauch ich aber auch keine Leistungssteigerung ;)
    Zum anderen wäre die Frage, wie lange ihr die Autos in der Firma fahrt -> ich denke, bei einer relativ kurzen Laufleistung/Leasingzeitraum/Finanzierung wird eher der nächste Besitzer der leidbetroffene sein...

    Wer andere in der Kurve versägt, fährt meist ein Diesel-Heizgerät :thumbup:

  • Wenn man eine Leistungssteigerung hat heißt es doch nicht zwingend das man immer mit Vollgas durch das Land brennen muss!!!! Ich habe eine nRS6 mit Leistungssteigerung, heißt das das ich immer Anschlag fahren muss sonst rentiert sich so ein Auto nicht?


    Ich fahre im Jahr etwa 60.000km (+-10.000) den großteils fahre ich normal. Aus dem alter bin ich raus das ich immer Vollgas fahren muss.
    Meine Autos werden meistens mit 2-3 Jahren und 40.000-80.000 km gekauft. Fahren tun wir sie je nach dem 1,5 - 2,5 Jahre.
    Als beim Verkauf sind sie meistens 4-5 Jahre und haben 150.000 - 200.000km auf der Uhr und wir hatte nie Probleme.


    Aber das kommt auf die Fahrweise an. Wenn ich München - Köln und zurück fahre sind das 1100km. Wenn ich davon mal 100km wirklich Anschlag fahre, dann ich es eh schon viel,eher vielleicht 80km das sind dann um die 7% der Fahrleistung.


    Wenn ich jeden Tag 10 mal runt um die Tankstelle fahre, danach zum MCDonalds Parkplatz und weiter zur Disco und immer zeigen muss wie gut mein Auto geht kann es sein das er nicht so lange hält.


    Edit: Habe nachgerechnet. Seit 2009 haben wir 14 Auto die wir Leistungsgesteigert haben gefahren. Maximum waren ein E61 535d mit 357 PS den haben wir mit 60.000km gechipt und verkauft haben wir ihn nach 2 Jahren mit 210.000km. Der RS6 wurde neu gleich bei MTM getunt auf 800PS, ist jetzt mittlerweile 4 Jahre und hat 146.000km drauf.


  • Traurig, aber wahr!



    Man nehme das Paradebeispiel den N54 Motor des 335i. Ursprung des Konzeptes war einmal das Triebwerk in den M3 zu pflanzen, man hatte panische Angst zu versagen, weil BMW bis dato Jahrzehntelang keinen Benziner Turbo auf dem Markt hatte.


    Was kam? C63, RS5 --> V8 Maschinen. Alle grübeln und sagen, ok wir springen auf den V8 Zug mit auf, Ladedruck künstlich runterdrosseln auf 0,3 bar (lol) damit er dem M3 nicht zu nahe kommt.


    Verkauf war ein +/- 0 Geschäft, die verbauten Teile waren teils Schweineteuer, geschmiedete Kurbelwelle, Mitsubishi Turbolader (Lancer Evolution sagt ja jedem was :) ein Getriebe das jenseits der 600NM standhält und und , deshalb kam auch ruck zuck der Facelift im Jahre 2008! Das Triebwerk war nur 2 Jahre in der Produktion.


    Aber jedem muss klar sein, dass ein Leistungsgesteigertes Auto nun mal eher den Geist aufgeben _kann_, nicht muss.


    Gewisse Reserven hat man trotzdem (Man muss z.B. 10-15% Serien Leistungsstreuung beachten) und vor allem die neuen DME sind besonders Intelligent und schützen das Triebwerk wie ein Neugeborenes.


    Alles im allem sind wir alle 3 mal 7 und sollten wissen, was wir machen.


    Tuningboxen haben Vor und Nachteile. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn man der DME zu viel falsche Werte liefert, das eher in die Hose gehen kann als per OBD.


    Wieso ist relativ einfach, nehmen wir (ich kann nur Benziner Beispiele nennen) wir fahren 230km/h und es sind 30°C draußen, auf kurz oder lang wird es dem Turbo zu warm.


    OBD Tuning: Die DME sieht X Ladedruck zu Y Zündung zu Z Temp. entspricht einem Duty Cycle von XY% die DME fängt an zu korrigieren ... -1° Zündung ... -2°Zündung ... usw.


    Bei der Box weiss die DME nicht, dass wir mehr Ladedruck/Zündung/Einspritzung usw usw haben. Somit reagiert Sie anders darauf.


    Eventuell gibt es Boxen die das können (eine art Bypass für die DME Signale, keine Ahnung) jedoch ist mir keine Bekannt. Viele Anbieter haben es damals angepriesen, aber ich habe diverse Selbstversuche gemacht und konnte feststellen, dass OBD Tuning an sich für _mich_ sicherer ist.

  • Wenn ich mit einem Serienmäßigen 530d regalmäßig anschlag fahren und immer wieder mit voller Kraft durchbeschleunige steigt die thermische Belastung auch an und wird zu hoch bzw der Turbo oder andere Bauteile geben den Geist auf.
    Da ist es egal ob das Fahrzeug gechippt ist oder nicht.


    Wen namn seine Leistung nur manchmal für kurze Zeit abruft dann macht das keinem Motor etwas aus.



    Ich kenne die beiden Renauer Brüder von Herberth Motorsport recht gut, auch ihren Vater der leider verstorben ist. Die Fahren Porsche GT3 im Adac GT Masters und Carrera Cup. Das sind Serienmäßige Motoren und die werden ich glaube alle 7-10 Std komplett ausgebaut und überholt!!!!
    Da sieht man welche Belastung auf Motoren liegt wenn sie vollgas gefahren werden. Und die sind nicht gechippt sondern original Porsche Motoren!!!!


    Will damit sagen wenn du mit deinem Serienmäßigen BMW Motor dauernd über die AB rast geht dir der auch früher oder später hoch, genauso wie ein gechippter.
    Wenn du aber großteils normal fährst macht es weder dem normalen noch dem gechippten was aus.
    Das bei dem gechippten die Verschleißteile vielleicht früher kommen können als beim Serienmäßigen ist im normalfall auch klar da die thermische Belastung ein bisschen höher ist als beim Serienmotor.


  • Das bei dem gechippten die Verschleißteile vielleicht früher kommen können als beim Serienmäßigen ist im normalfall auch klar da die thermische Belastung ein bisschen höher ist als beim Serienmotor.


    Schön das du dir zum Schluss noch selber widersprichst :thumbup: