Beiträge von A76

    Ohne auf den letzten Beitrag einzugehen möchte ich erst mal was schreiben.
    Ich habe hier im Forum eine nicht altägliche Frage gestellt. Ich wusste, dass es damit zu Ärger kommt, aber nicht so schlimm. Ich wollte eigentlich nur wissen, ob beide Getriebe kompatibel sind und woher das Geschwindigkeitssignal kommt. Wenn beim ersteren beispielsweise gesagt worden wäre, im 20d sind schwächere Kardanwellen verbaut, die Flansche passen nicht, hätte es sich sofort erledigt. Wenn das Geschwindigkeitssignal vom Eingang kommt, dann ist es fast unmöglich und damit auch gescheitert. Ne stattdessen wird debatiert, dass es Unsinn ist. Aber eine Antwort gab es immer noch nicht. Derzeit spiele ich theoretisch mit den Gedanken.


    Ich verfolge komplett andere Interessen, als 99% der Leute im Forum. Da geht es nur um tiefer, breiter, schneller. Da wird 20 Seiten um Reifen debatiert. Soll ich mal sagen, was ich davon halte? Wie oft wurde ich überholt, weil ich nur etwas schneller war als erlaubt war. An der nächsten Ampel hatte ich sie wieder. Wie oft quetschen sich tiefergelegte Autos an mir vorbei und am Bahnübergang bei uns tragen sie ihr Auto drüber. Da bin ich damals dran vorbeigefahren. Jetzt leider nicht mehr. Felgen habe ich immer noch die gekauften. Wenn ich fahre, sehe ich sie ja nicht.


    Früher gab es für Pkw Ecogänge. Ich kann mich noch erinnern, als ich das bei einem 2er Golf das erste Mal sah. Da stand auch explizipt in der Anleitung, dass der Pkw seine Höchstgeschwindigkeit nur im 4. Gang erreicht. Wenn das heute ein Autohersteller machen würde, wie groß wäre das Geschrei. Mein Benziner fährt über 200km/h nur noch im siebten Gang. Er schaltet nicht mehr hoch, da ist was kaputt! Da kann noch so groß in der Anleitung stehen, der achte Gang ist nur ein Spargang. Und das nicht gelesen wird, sieht man an den hier gestellten Fragen. Viele könnte man sofort beantworten, wenn man nur mal seine Anleitung zur Hand nehmen würde.


    Autos werden leider für 99% der hier im Forum sitzenden User gebaut. Ich versuche alles Mögliche an Sprit rauszuquetschen. Euch interessiert nur, wie man schnell weg kommt. An der nächsten Ampel oder schlechten Weg habe ich euch wieder. Aber mit einem großen Unterschied, mit viel weniger Kraftstoff. Auch beim meinen vorhergehenden BMW dachte ich daran das Getriebe zu wechseln. Der Sechsganghandschalter hatte nahezu die selben Übersetzungen. Aber beim Blick in die technischen Daten hat es sich sofort erledigt. Die Kupplungsglocke passte nicht zum Motor.


    So jetzt zum letzten Beitrag. Saugnapf, ich meine nur, man soll mal weiterdenken. Klar schalten Automaten Stufe für Stufe. Ich wollte nur verständlich schreiben, dass es andere Autos und Getriebe gibt, wo man Gänge selten nutzt. Ich verstehe auch leider nicht was Du meinst. Ich kenne die Schaltpunkte meines Getriebes genau. Wenn man drauf wartet...


    Beispiel 50km/h (53 km/h Tacho)
    Übersetzung Getriebe + Diff jetzt: 3,077 (1*3,077)
    Drehzahl: 1220
    Schaltpunkt: bei 49 km/h


    Übersetzung anderes Diff: 3,175 (1,285 * 2,471)
    Drehzahl: 1260
    Schaltpunkt errechnet bei: 47,... km/h (5. Gang schaltet jetzt bei 38 km/h hoch)


    Die Belastung ist die Selbe, streng genommen sogar etwas leichter. Auch wandert der Schaltpunkt nach unten. Die Stufe müsste schneller wechseln.
    Und das Thema Geschwindigkeit 60 km/h (eingestellt 63) ist besser. Da liegt der Schaltpunkt bei 68 km/h und zurück 60. Ich muss auf 70 beschleunigen und kann dann wieder langsamer machen.


    In der Regel fahre ich in den oberen Gangstufen kurzzeitig mal schneller, bis die Automatik geschalten hat.

    Mein Auto läuft Langstrecke zu 60% BAB und zu 30% Bundesstraße. Kürzere Distanzen fahre ich den Familienpanzer oder eBike. Dann bin ich so ungefähr zwischen 120 km/h und 140 km/h unterwegs. Ganz selten mal schneller. Wie aus dem Diagramm ersichtlich, funktioniert die letzte Gangstufe schon ab 100 km/h. Ab der jetztigen vierten Gangstufe ist die Übersetzung sogar fast identisch. Das heißt, sprich ab 30 km/h wird man wohl nichts merken. Es stimmt, ich verliere unten einen halben Gang. Aber wann wird der erste Gang benutzt? Beim Anfahren die ersten Meter, dann nicht mehr. So habe ich ich im Prinzip jetzt schon eine Sieben-Stufen-Automatik. Und das der Wandler mehr im Betrieb ist, stimmt so nicht ganz. Beim Anfahren wird er mehr benutzt. Das stimmt, aber dann ist die WÜK drin.


    Wenn ich ein Acht-Gang-Schaltgetriebe mit der jetztigen Übersetzung hätte, würde ich auch zu 80% den zweiten Gang nehmen. Nur in Steigungen oder mit Hänger käme der Erste zum Einsatz. (Und das ohne Anhängekupplung.) Bergab warscheinlich sogar mit dem dritten Gang. Und ich würde wohl nach dem zweiten gleich in den vierten Gang gehen. Ja es stimmt, die größte Gangstufe wird dann wohl weniger genutzt. Und dann nur noch wenn es passt.


    Leute denkt doch nicht mehr so enstirnig wie früher. Nur weil acht Gänge vorhanden sind, müssen die Stück für Stück geschalten werden. Große Lkw haben 16 Gänge! Glaubt ihr man schaltet jeden einzelnen Gang durch? Es gibt Baulaster, da wurde wahrscheinlich nie in die große 8 (16. Gang) geschalten, weil der nie auf der Bahn war.

    Ich hatte als ich den BMW kaufte, mal ein Diagramm in Excel erstellt. Dieses Excel-Tabelle habe ich weitergesponnen und weiß jetzt, wie sich die einzelnen Gangstufen verhalten.


    [Blockierte Grafik: http://www.ksah.eu/offen/privat/Differentialwechsel.png]


    Meine Feststellung, das Differential vom 30d ist die bessere Wahl. Beim Diff vom 35d liegen die Gangsprünge extrem komisch. Man bekommt automatisch die höhreren Gänge nicht geschalten, ohne mal kurz schneller zu fahren. Ich habe ja derzeit zB das Problem, in der 60er Zone muss ich mal kurz 70 fahren. Dann kann ich es wieder langsamer angehen. Auch ist das Thema Anfahren nicht ganz so schlimm, Ich liege ungefähr bei der Übersetzung wie beim Handschalter und somit weit unter der zweiten Gangstufe. Fakt ist, ich habe mal die Gangstufen bei meinen Standardgeschwindigkeiten verglichen. Die Drehzahlen ändern sich kaum.


    30 km/h 20Upm höher
    40 km/h 200 Upm weniger (Schaltpunkt)
    50 km/h 50 Upm höher
    60 km/h 50 Upm weniger + keine Probleme beim Wechsel, liege voll in der Schaltschwelle
    70 km/h 50 Upm weniger
    80 km/h gleich
    90 km/h gleich
    100 km/h gleich oder viel weniger je nach Leistung


    Im schlimmsten Fall wird es der 8 HP eine 7 HP. Aber das glube ich nicht. Auch kann bei höheren Geschwindigkeiten es passieren, dass die Automatik nur noch die 7. Stufe nimmt. Was wirklich nicht auffällt, da die Übersetzung 8. Stufe + 3,077 und 7. Stufe + 2,471 praktisch die Selbe ist. Auchh dürfte der Verbrauch bei selber Fahrweise nicht steigen, eher sinken.

    Hallo,


    in meinen BMW ist nur ein Reifendrucksystem verbaut, dass nur mit den ABS-Sensoren arbeitet. Das System ist nur bedingt brauchbar. Ich hatte mal ein Metallteil im Reifen und das System hat rund 3km gebraucht um anzuschlagen. Es war sehr wenig Druck im Reifen. (Das Auto stand mit dem gewissen Rad an der Wand und fiel nicht auf) Dann bemerkt das System nichts, wenn alle Räder gleichmäßig Luft verloren haben. Ich war auf der Suche nach was Besseren. Ich Freund nutzt ein System, das wirklich klein ist. Aber für mich nicht brauchar. Es schlägt bei 3,3 Bar zu viel Druck schon an und ist nicht einstellbar. Jetzt habe ich das hier gekauft:


    Amazon


    Die Anzeige ist nicht viel größer als ein Zigarettenanzünder und passt unter den geschlossenen Cupholder. Die Druckschwellen sind einstellbar bis 8 Bar. Die Sensoren sind nur Durchmesser 17 x 12 mm groß. Die fallen so nicht auf. Ich bin mit dem System sehr zufrieden. Vielleicht benötigt auch jemand so etwas.


    Viele Grüße
    Andreas


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    Ich sehe die Sache etwas anders. Wenn unten rum nichts fehlt, kann das Getriebe doch lang übersetzt werden. Man muss sich vom Gedanken lösen, dass der höchste Gang auch der Schnellste ist. 3 Beispiele.


    Vor zig Jahren, als der 5. Gang im Pkw eingeführt wurde, war dieser ein Schongang. Da stand auch nicht 5 am Knüppel, sondern ein E. Schnell fuhr man nur im vierten und letzterer war zum Dahingleiten gedacht.
    Die 40 Tonner haben nur so viele Gänge, um Kraftstoff zu sparen. Auf Autobahntempo reichte der höchste Gang um in der Ebene zu rollen. Kam eine Steigung, hatte ich schon vorher einen halben Gang zurückgeschalten und die Drehzahl aufs maximale Drehmoment gebracht. Dann hat sich der Motor bei 80 - 85 km/h festgebissen. Die kleine Acht war dazu sogar der Direktgang. Die große Acht ein Overdrivegang. Ich kann es jetzt schreiben, ist schon fast 15 Jahre her. Ich bin auch mal mit dem Laster + Hänger 125 km/h gefahren. Und da war die Nenndrehzahl des Motors noch lange nicht erreicht.
    Beim Fahrrad kann ich im höchsten Gang bei leichter Steigung die Geschwindigkeit nicht halten. Dieser Gang lässt sich aber gut fahren, aber in der Steigung runterschalten und die Geschwindigkeit bleibt erst einmal.


    Was spricht also gegen Schongänge? Wenn ich das Diferential wechsle, wird der "Kraftgang" der sechste. Und dieser ist auch noch der direkte Gang mit dem besten Wirkungsgrad. Der achte Gang ist jetzt schon ein Schongang. Man merkt es, wenn man in Sport schaltet und die Automatik nie die Nummer 8 nimmt. Und im Normalfall wird man wahrscheinlich auch nichts merken. Da beim Wechsel von 3,077 auf 2,471 praktisch ein Gang übersprungen wird.


    Zitat

    Witzigerweise habe ich genau das gleiche, die Drehzahl ist mir einfach viel zu hoch. Bei 160kmh denkt man, man fährt im Drehzahlbegrenzer .....

    Dann ist man sogar beim 520d nimals im achten Gang. Die Automatik versucht nur die Gänge auszudrehen.


    Ich bin gestern mal wieder ein Stück gefahren. Zum Ziel 4,9 l/100km und ein ewiges Stück wo sich eine längere Übersetzung gelohnt hätte. Zurück 5,3 l. Auch da rollte es 80% der Strecke. Der Verbrauch stieg erst, als ich kurz vor der Heimat die Berge hoch musste. Auch versuchte ich zu testen, auf die erste Gangstufe zu verzichten. Im Normalbetrieb nichts feststellbar. Bei einer flotteren Anfahrt merkt man das Gummiband vom Wandler. Aber sonst habe ich auch nichts gemerkt. Da wird halt kurzzeitig mehr Kraftstoff verbraten. Aber sonst nichts nachteiliges. Fakt ist aber, für sportliche Fahrer wird es nichts bringen. Da dann die Gänge sieben und acht praktisch nicht mehr geschalten werden.


    Auch bin ich am überlegen, ob ich es nicht übertreibe. Ob das Differential vom 35d nicht besser wäre. Komisch, das ist nicht so lange übersetzt, obwohl der Motor stärker ist. Wahrscheinlich ist das dem geschuldet, weil die Motoren nur sportliche Fahrer nehmen. Auch kann ich nicht verstehen, warum so viele verschiedene Getriebeübersetzungen verbaut werden. Wenn ich was konstruiere, versuche ich mit Gleichteilen zu arbeiten. Bei den Dieseln würden bei der Automatik zwei Differentiale reichen.

    Ich habe mal ein bisschen mit Zahlen gespielt und verglichen. Beim F11 520d ist der Automat in der ersten Stufe kürzer übersetzt als der Handschalter. Beim F10 ist der erste Gang und die erste Stufe ungefähr gleich. Warum ist der F11 520d so kurz übersetzt, kürzer als der Handschalter? Bei Autos mit Kupplung kann ich es noch verstehen, je kürzer, desto weniger Verschleiß. Aber bei einem Wandlergetriebe? Gerade Wandler ersetzen mit ihrer Drehmomenterhöhung einen Gang. Und die erste Gangstufe ist praktisch gar nicht geschalten. Es dauert beim Anfahren einen Wimpernschlag.


    Derzeit spiele ich nur mit den Gedanken. Ich weiß auch nicht was es kostet und so weiter. Aber ist es technisch überhaupt möglich?

    Weil viele Probleme mit dem AGR haben willich mal was schreiben. Anfangs hatte ich auch gedacht, mit meinen AGR stimmt was nicht. Mein Verbrauch ist gestiegen. Jetzt musste ich mal wieder zu einen alten Kunden. Davor hatte ich den Luftdruck der Reifen geprüft, viel zu wenig. Ich bin die ganze Zeit die A81 gefahren und letztens mal wieder die A7. Geringer Luftdruck und schwierige Route, höherer Verbrauch. 52000km und scheinbar sauberes Ansaugsystem. Trotzdem lasse ich im Frühling alles mal öffnen.


    Meine kürzeste Route was ich fahre sind 25km. In der Regel sind es aber rund 100km einfach. Teilweise auch 400km. Dann muss ich leider rund 8 Mal wirklich Kürztstrecke fahren. Manchmal nur 5km Pension, Arbeit. Es stimmt aber scheinbar wirklich, Auto warm, alles OK.

    Wie wurde der Verbrauch gemessen? Durch Tanken oder Bordcomputer?


    Als ich das Powerkitt bekam war ich im ersten Moment erschrocken. Der Verbrauch ist gestiegen. Da ich aber jedes Tanken aufschreibe und den Korrekturfaktor ausrechne bis er passt, fiel mir was auf. Ich musste den Faktor stark nach unten korrigieren. Und im Endeffekt benötigt der Motor weniger Kraftstoff als vor dem Powerkitt. Vor dem Powerkitt hatte ich 1,072 und jetzt hat sich der Faktor bei 1,011 eingependelt.


    Wenn nur mit BC gemessen, dann klar. Wenn der Verbrauch durch Tanken festgestellt ist, kann ich nicht helfen.

    Ich hatte mich schon mit Drehmoment und Leistung beschäftigt. Ich hatte mal eine Simulation einer Dampflok programmiert, obwohl das Frauenhofer Institut meinte, dass es nicht möglich ist. Da musste ich mich mit Leistung und Zugkräften beschäftigen.


    Die Automatik wählt doch ihre Gänge anhand Abtriebsdrehzahl des Getriebes und der Motorleistung. Da wird einfach runtergeschalten, wenn es nicht mehr passt. Da spielt es doch keine Rolle, ob das bei 80km/h oder 100 km/h ist, ausgehend von der selben Getriebedrehzahl. Mir ist auch klar, dass die 8. Gangstufe seltener geschalten wird. Auch ist es für den Motor so, als ob er bei 80 einen leichten Berg hoch fährt. der 20d will Drehzahl auch klar, da kann er runterschalten. Auch ist klar, dass was unten rum fehlt. Nur ich werde wohl keine Rennen fahren und mit quitschenden Reifen anfahren. Ich vermute mal die Übersetzung wurde so gewählt, dass man schnell vom Platz weg kommt und trotzdem noch sparsam ist. Man muss je einen schmalen Grad finden und allen Kunden gerecht werden.


    Dass ein 4 Zylinder unruhiger läuft ist auch klar. Gerade in der 6. Gangstufe merkt man, wie der Motor sich bei 1000 Umdrehungen bei unter 50km/h schüttelt, bis die Elektronik in D runterschaltet. Der 6 Zylinder hat die Drehzahl ohne Murren gemacht. Ab der Stufe 7 schaltet die Elektronik früher. Es wurde doch immer gesagt, die Elektronik verhindert Getriebestellungen die schädlich sind.


    Es ist wirklich nur der Gedanke, in der Ebene wo wirklich keine Leistung gebraucht wird, die Drehzahl zu senken. Mir ist dann auch klar, dass die Berge, die er jetzt im 7. fährt, dann im 6. nimmt, bzw nehmen müsste. Ich denke auch, es wurden meine jetztigen Gedanken in einen großen Gremium bei der Entwicklung diskutiert. Nur sportliche Kunden gibt es mehr auf dem Markt.


    Nur ein Hinweis. Ich bin kein Beführworter für eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn. Ich möchte mich nicht Bevormunden lassen. Hohe Geschwindikeiten gehen nur auf die Aufmerksamkeit und ich fühle mich nicht wohl.