Beiträge von AndAnd

    Moin, kann mir jemand sagen, was ich für Kühlmittel in den 528i N53 BJ 10 reintun soll?


    Vorgeschichte: es lila/rosanea drin, wahrscheinlich G30-91 (LC-07). Der Geier weiss warum, Vorbesitzer und Vertragsverskstatt hatte das wohl bisher nie gekümmert, auch nicht als sie mir vor 6 Jahren den Kühler getauscht hatten. Natürlich kann sich jetzt von denen keiner mehr erklären wieso nicht "das Blaue" drin ist. Jetzt hatte ich ihn wegen eines Marderschadens in einer freien Werkstatt, die haben mir "das blaue" G48 (LC-87) reingetan, aber ich lese gerade, dass das jetzt in der EU nicht mehr zugelassen ist. Ich bin also maximal verwirrt. Was soll ich mir denn jetzt für Notfälle in den Kofferaum legen? Und welches Kühlmittel sollte ich im Fall dass ich mal wechseln muss verwenden, wenn nicht G48 (LC-87)?

    So, nachdem ich in einem anderen Thread gerade "nix machen, was nicht kaputt ist" empfohle habe, hier nun die Auflösung :D : Wasserpumpe und Thermostat sind gemacht und es hat sich genau nix geändert. Habe mir also umsonst Sorgen gemacht und kann das obige Verhalten wohl als "Stand der Technik" abstempeln. Naja, ich hatte schon dümmere Ideen als bei einem Stand von 175tkm Wasserpumpe und Thermostat zu wechseln, aber hier nochmal in aller Deutlichkeit: defekt waren sie wohl nicht.


    Cheers, Andy

    Bei mir war es auch ein "Verschlucken" nach dem Kaltstart und Drehzahlschwankungen im Stand, dann ab und zu eine Fehlerzündung bei niedriger Leistung im unteren Drehzahlbereich (wie wenn man über ein kleines Schlagloch fährt, aber halt kein Sprung sondern eine kurze Schubunterbrechung). Besonders auffällig fand ich, dass Getriebe und Motor nicht mehr aufeinander abgestimmt waren und ich vor allem beim Stadtverkehr deutliche Schaltunterbrücke gespürte habe. Ganz weg ist das immernochnicht, aber eben besser. Getriebeadaptionswerte waren unauffällig.


    Habe auch etwa so um deinen Kilometerstand gewechselt. Ich hatte zu dem Zeitpunkt noch nicht wirklich Ahnung wie ich die Fehlzündungen auslese oder mir die Abgleichswerte anzeige, daher kann ich dazu nicht wirklich was sagen. Unter den neuen Injektoren war dann auch noch ein Faules Ei. Der hat nachgetropft, das heisst nach Standzeit war die Kerze "nass" und roch nach Sprit; das Kerzenbild vom betroffenen Zylinder war schwärzlich russig. Hatte sich auch wieder durch Kaltstartschwierigkeiten und Schubunterbrüche geäussert beim Fahren.


    Generell würde ich nix machen, was nicht nötig ist. Kannst du mit deiner Diagnosesoftware schauen ob er in den Schichtladebetrieb wechselt? (Wird erst gehen, wenn du den NOx gemacht hast.) Wenn er da ruhig läuft, ist das eigentlich schonmal kein schlechtes Zeichen. Wenn du aber die NOx Fehler hast, geht er nicht in den Schichtladebetrieb sondern fährt immer Homogen, und das kann Injektorprobleme verschleiern, denn im Homogenbetrieb muss er nicht so präzise einspritzen.

    Kauf die Originale und Ruhe is. Habe die auch seit ca. 50tkm drin. Keine Probleme mehr gehabt seither (meine Injektoren wurden davon aber nicht wieder heil, die musste ich trotzdem machen). Hatte damals ähnliche Erfahrungen über Verarbeitung und Kundenservice vom Noxem in englischen Foren gelesen, darum hatte ich mich gegen den Noxem entschieden, obowhl eigentlich ja gute Sache. Soll aber auch Leute geben hier die kommen damit gut klar. Wie sagt man so schön jenseits des grossen Teichs: "Your mileage may vary".

    So habe ich's gemacht:

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    Das einzige, was ich bereue, ist, dass ich das nicht direkt beim ersten Anzeichen von Beschlag gemacht habe. So habe ich mir erst ein TMS für rund 400€ völlig unnötig zerschossen, bevor ich dann endlich den Allerwertesten hoch bekommen habe. Es ist etwa ein halbes Jahr her, 100% dicht sind die Dinger jetzt nicht, aber die Suppe schwappt da nicht mehr unten drin rum, und fehler im TMS habe ich seither keine mehr, also lasse ich es so.

    Hatte versprochen, dass ich mich nochmal melde: Komplett dicht sind die Scheinwerfer nach meiner Aktion nicht, ein Bischen Beschlag ist ab und zu immernoch da, aber kein Vergleich zu vorher wo die Suppe unten rumschwappte. Würde ich es nochmal machen, würde ich wohl - wie der Herr hier - "Piss einfaches Bausilikon" nehmen.

    Moin,


    Seit einiger Zeit klettert die Anzeige bei mir (F11 528i, N53B30) im Kombi routinemäßig auf 120°C (gemäßigte Fahrt auf der Bundesstraße bei 14°C Außentemperatur); im Stadtverkehr bei gleichen Temperaturen ist die Nadel sogar leicht drüber. MKL ist noch nicht an. INPA meint Motoröltemperatur ca. 115 °C, Kühlwassertemperatur Einlass um die 100 °C, Auslass um die 90°C. Das scheint mir zu viel.


    Ich habe die Wasserpumpe im Verdacht.


    Da der Kühler vor ca. 5 Jahren vom Freundlichen gestaucht wurde, habe ich den nicht unter Beobachtung. Eine andere plausible Erklärung wäre, dass der Thermostat in halboffen Stellung festsitzt, aber wie wahrscheinlich ist das? Der Kühler wird jedenfalls auch schon warm bevor die Nadel im Kombi sich bewegt, daher ist der große Kreis eher zu früh offen. Der Lüfter dreht, wenn er angesteuert wird, daher habe ich den auch nicht im Verdacht.


    Ich denke der nächste Schritt wird sein Thermostat direkt zusammen mit WaPu zu tauschen. So weit so gut.


    Ich habe grundsätzlich keine Skrupel das bei einer Laufleistung von 175tkm mal auf Verdacht zu machen... Aber gibt es da nicht ein methodisches Vorgehen um festzustellen, was genau die Ursache ist? Wenn ich im INPA die Drezahl der Wasserpumpe auslese, steht da stets 4500u/min. Das klingt für mich nicht gerade plausibel bei den o.g. Temperaturen. Im Fehlerspeicher steht nichts, weder zur elektrischen Wasserpumpe noch zum Kennfeldthermostat (oder sonst was).


    Grüsse, Andy