Beiträge von oli_b

    Hat den Vorteil Steuergerät muss nicht geöffnet werden Nachteil ein Loch welches verschlossen wird.


    Beim EDC17CP45 (z.B. in meinem 525d) müsste ja nicht nur das Steuergerät geöffnet, sondern zusätzlich auch noch die Platine raus gehebelt werden, da auf der Unterseite aufgepint wird :wacko: . Da stellt sich dann die Frage nach möglichen Microrissen, welche früher oder später Probleme machen können. Von daher ist die Bohrtechnik schon nicht ganz uniteressant :up: . Und schneller scheint es wohl auch zu gehen. Aber die Gefahr vor Bohrspäne wie fbf2201 meint, sehe ich auch als nicht ausgeschlossen an.

    Beim Kauf meines 535d xdrive riet mir der verkaufende BMW Händler, als auch mein Händler vor Ort von Reifen ohne Sternmarkierung ab. Angeblich gäbe es größere Fertigungstoleranzen bei Reifen ohne den Stern, die die Lamellenkupplung des Verteilergetriebes über kurz oder lang beschädigen/zerstören.
    Ich halte das allerdings für einen Marketinggag oder schlicht und ergreifend Unfug.

    Die anderen 2 großen BMW-Foren sind ja mit der Problematik voll. Das Fazit ist, dass das Verteilergetriebe beim xDrive wohl eine Mimose hinsichtlich unterschiedlicher Abrollumfänge ist. Bei Mischbereifung besteht schon ein minimaler Unterschied im Neuzustand. Mit ggfs. ungleichem Verschleiß oder Reifentausch nur auf einer Achse - möglicherweise noch mit unterschiedlichen Hersteller und Fertigungstoleranzen - nimmt die Differenz dann zu, was dann zu den Problemen führen könnte (und wohl ach tut).
    Und die Empfehlung zum * begründet sich dann ganz leicht auf darauf, dass BMW im Falle eines Schades beim Kulanzantrag bei Reifen ohne * dann gerne mal eine Absage erteilt, obwohl dass natürlich "mit Stern" hätte auch passieren können. Und die Händler verdienen auch nicht schlecht dabei ;) .


    Reifen mit Herstellervorgaben MO oder * etc: Beim ADAC gab es dazu schon mal Vergleichstests zu den gleichlautenden Profilen aus dem freien Handel. Die Reifen weichen ab. Im Ergebnis waren die Reifen etwas mehr auf Haltbarkeit und weniger Rollwiderstand getrimmt, was mit erkennbaren Gripnachteilen erkauft wurde. Ziel ist u.A., dass (grob formuliert) mit der Erstausrüstung mind. die erste Wartung durchgefahren werden kann, ohne dass ein Reifenwechsel erforderlich ist. Kommt gut bei den Buyback-Fahrzeugen und den Dienstwagentretern. Hier wird also schon auf die speziellen Anforderungen des Automobilherstellers eingegangen.
    Da möge jeder selber entscheiden, was er bevorzugt. Ich bin mit den 245/40 19 GY Excellence vergleichsweise zufrieden. Blöd, dass der Monopolist so sau teuer ist (250 bis 300 EUR je nach Saison). Bezogen auf die hohe Laufleistung relativiert sich das aber wieder etwas....

    RFT in der genannten Dimension gibt es nur mit 94 und 98er Traglast.
    Und für den Touring ist es dann eben der 98er. Die einzige wirkliche Alternative ist der Erstausrüstungsreifen Goodyear Excellence. Weitere Anbieter gibt es am Markt derzeit noch nicht (es gibt noch einen GY LS2 (wohl AllSeason), welcher aber nicht mal auf der deutschen HP von GY gelistet ist).

    Das mit der Balligkeit ist ja das Thema bei RFT.
    So nun noch mal zu Oli und der Ballung bei mehr Druck.
    Genau das ist es ja bei dem Symtom was hilft.
    Bei non RFT biegt sich die Flanke und die Fläche wie konstruiert liegt bei dem empfohlenem Druck richtig an.
    Bei RFT biegt sich die Flanke weniger, der reifne liegt zwar mit der Fläche an (sonst wäre ja Luft dazwichen), aber eben nicht mit dem richtigen Anpressdruck.
    Deshalb die Erhöhung des Druckes um durch die Ballung die Kräfte wieder gleichmäßig zu verteilen (im Latsch gibt es keine Ballung).

    So aus dem Bauch heraus war ich der Meinung, dass ein RFT im Vergleich zu einem non-RFT weniger Druck für die gleiche Form benötigt. Da muss ich noch mal in einer ruhigen Minute in mich gehen. Was meinst du mit dem Latsch?

    Eigentlich will ich mich in die Diskussion gar nicht einmischen...
    ...aber mehr Luftdruck bedeutet nicht mehr Grip.
    Deshalb gehen die Hersteller mit ihren Luftdruckangaben nicht komfortbedingt an die untere Grenze, sondern sicherheitsbedingt an die obere Grenze des idealen Luftdrucks. [/size]

    Ja :up:
    Darum ging es ja noch gar nicht. Als ich noch aktiv an Trackdays, Slalom- & Rundstreckentrinings teilgenommen habe, brauchte i.d.R. keiner einen "höheren" Luftdruck.
    Das kam im Taining von alleine durch die Erwärmung. Zwecks Verbesserung des Grips musste dann hier und da modert abgelassen werden, um wieder einen "perfekten" Druck zu bekommen.

    Gerdard, diese Erklärung aus der voherigen Aussage herauszulesen.... dazu gehört aber viel Phantasie . Und das nicht nur bei mir ;) .
    Im Wesentlichen schließe ich mich deiner nachvollziehbaren Ausführung hier an :up: .
    Ich brauch da nix mehr weiter zu meiner Meinung erklären. Vom Grunde ist die nicht wirklich abweichend.


    Ich nehme an, dass du - genau wie ich - zu wenig Luftdruck als Hauptursache für den Reifendefekt festmachst.
    Jetzt gehts nur noch darum, wie viel ist "genug" :P .


    "Meine" praktischen Erfahrungswerte:
    sofern ich bei meinen BMW über den situativ empfohlenen Mindestluftdruck hinaus gegangen bin, hatte ich immer einen höhereren Verschleiß in der Reifenmitte. Physikalisch muss der höhere Druck ja irgendwann zu einer ballonartigen Veränderung der Reifenlauffläche führen.
    Seit dem ich den empfohlenen Mindestdruck fahre (immer bezogen auf die situative Belastung) habe ich eben einen völlig gleichmäßigen Abrieb. Und ich freue mich eben darüber, dass beim Stückpreis von nicht unter 250 € eine Pelle dann länger hält.