Und was an der Erklärung verstehst du nicht?
OK. Aussage für Aussage:
1) Die Runflat haben viel steifere Flanken, sonst funktioniert das ja auch nicht.
--> sehe ich auch so
2) Je höher die Flanke desto stärker der Unterschied zwischen RFT und nicht RFT
--> nicht zwingend, spielt aber keine Rolle
3) Da diese Flanke so biegsam ist, ist der Druck direkt darunter ungleich höher.
--> welche Flanke ist so biegsam? RFT ist doch steifer?
--> der Druck ist immer gleich. Dem ist egal, wie steife deine Reifenflanke ist.
4) Da der Reifen wirklich etwas "schräg" steht (Sturz) wirkt sich dies nur innen aus. (Man will ja Freude am Fahren
)
--> ok
5) Dem wird mit Luftdruck entgegengewirkt.
--> wie soll man denn mit mehr Luft der Achsgeometrie entgegen wirken?
Und was an der Erklärung verstehst du nicht?
Auch noch nie davon gehört, dass die Hersteller mit der Luftdruckangabe (generell nix spezielles zu RFT) eher an den unteren Bereich zu gehen.
Verstehe nicht, was du damit sagen möchtest. Der Hersteller gibt uns 2 Empfehlungen. Etwas mittlere und volle Beladung. Und ja: ich sehe keinen Sinn darin einen höheren Luftdruck zu wählen, als der jeweils situativ empfohlene.
Fahrtechnisch kommt dr 0815 Fahrer ja meist eh nicht in die gegend wo beispielsweise 0,5 Bar mehr besser wären.
Für was braucht der nicht 08-15 Fahrer 0,5 bar mehr Druck?
Aber wie gesagt. Lass uns doch teilhaben an deinem technischen Wissen zu dem Problem die der TE in Bildern aufzeigt.
Hatte ich glaube schon mal. Ein Luftdruck, der über einen gewissen Zeitraum zu niedrig in Bezug auf die Belastung war. Das führt auf der Innenflanke zu deutlich mehr Walkarbeit. Und irgendwann bricht das Gewebe dann durch. Das bedeutet für mich aber nicht, dass man dauerhaft mit mehr als dem empfohlenen Luftdruck fahren muss oder sollte.